Sören Fenner zum wirtschaftlichen Konzept

Sören, mieten kann ich die Wiesen-Räume als Genossenschaftler, aber auch als Nichtmitglied. Es soll Dauermieter und Kurzzeitmieten geben. Als derjenige, der das Konzept rechnet, sprachst Du sogar von einer „Win-Win-Win“ Situation. Wie kann ich mir das vorstellen? Tobias

Also: Als Dauermieter hast Du einen oder mehrere „feste“ Räume, für die Du eine günstige Miete bezahlst. Wenn Du diese festen Räume nicht die ganze Zeit brauchst, versucht die Wiese e.G., sie in den freien Zeiten an Kurzmieter zu vermieten. 40 % der Kurzmieter erhältst Du als Dauermieter!
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Schon 25 Genossenschaftler

Andreas,
Du sprichst von 25 Eigentümern, den Genossen. Warum sind diese dabei, was erhoffen sie sich von der Wiese?

Lieber Tobias,
ja, wir sind schon 25 Genossen, obgleich wir immer noch keinen Mietvertrag für die WIESE haben, geschweige denn einen Termin an dem wir einziehen können. Aber das ist das Ziel der meisten unserer Genossen: Mit ihren Unternehmungen gute, moderne, große und säulenfreie Räume unter einem Dach zu beziehen. Dort wird dann Tanzen und Schauspielen gelehrt, Theater für Erwachsene und Kinder produziert und aufgeführt, gemeinsam in der Cafeteria gesessen – oder im Biergarten -, Projekte zwischen Behinderten und Gesunden entwickelt, also einfach ganz viel lebendige Kultur zum Anfassen gemacht.
Aber es gibt auch Eigentümer in der Genossenschaft, die sich Anteile gekauft haben, weil sie das ganze Vorhaben so wichtig und attraktiv finden. Die haben einfach einen Teil ihres Gesparten in diesem Unternehmen angelegt.

Liebe Grüße
Andreas

Vorstand und Aufsichtsrat

Du, Andreas,
für alle, die den Aufbau der Wiese in Hamburg Barmbek verfolgen, aber mit den Details dieser kommenden Kulturstätte noch nicht so vertraut sind: Wer, außer Andreas Lübbers und Sören Fenner, ist denn noch verantwortlich dabei. Es gibt doch auch einen Aufsichtsrat bei der Genossenschaft?

Lieber Tobias,
die WIESE ist ja eine Genossenschaft. Eine Genossenschaft wird von einem Vorstand, das sind Sören Fenner und Andreas Lübbers, geschäftsführend geleitet. Und dann gibt es die Eigentümer der Firma WIESE e.G., die „Genossen“. Mittlerweile sind wir 25 Eigentümer. Und die Eigentümer werden von einem Gremium vertreten, das sich Aufsichtsrat nennt: Für die WIESE sind Martin Stoeckle, Olga Brandin und Jürgen Hirsch dazu gewählt.

Keine langweilige Arbeit

Andreas,
du erzählst von der langweiligen Verwaltungsarbeit, die IHR so macht. Wer seid IHR denn nun eigentlich genau?
Tobias

Lieber Tobias,
es tut mir leid, wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass die Arbeit, die im Augenblick gemacht werden muss, langweilig sei. Dem ist überhaupt nicht so! Vielmehr ist dies eine der spannendsten Phasen meines bisherigen Arbeitslebens. Nur ist, was für mich so spannend ist, nicht auch für jeden anderen aufregend.
Und, um zu Deiner Frage zu kommen, auch für meinen WIESE-Vorstands-Mitstreiter Sören Fenner gilt: Die Entwicklung, die Verhandlungen und die Planung der WIESE werden von uns mit viel Engagement und Freude seit über zweieinhalb Jahren begleitet!

Liebe Grüße
Andreas

Verhandlungen gehen weiter

Heute ist ein Dossier mit den neuesten und immer besser werdenden Verhandlungsergebnissen fertig geworden.
Das geht jetzt erst einmal an die verantwortlichen Politiker, denn die Zeit ist gerade knapp: Haushaltsverhandlungen und anstehende Ferien im März.
Es geht weiter und weiter!

Verhandlungsauftrag

Good News: Sabine Zippel hat unseren Auftrag zu Verhandlungen wie auf der Mitgliederversammlung besprochen angenommen!
Sören und Andreas sprechen am Donnerstag mit dem Vorsitzenden des Kulturausschusses und nächste Woche mit dem Bezirksamtsleiter.

Bezirksparlament Nord: Mitglied der Wiese

Liebe Freunde, Anhänger, Fans und WIESEanerInnen!
Die beste Neuigkeit der vergangenen Woche: Das Bezirksparlament Hamburg-Nord hat fraktionsübergreifend und einstimmig beschlossen, Anteile der WIESE e.G. zu kaufen. Unser dickstes Mitglied bisher, also:
ein dickes WILLKOMMEN!!!!

SpriAG unterbreitet Mietangebot

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die SpriAG hat uns tatsächlich, jetzt, nach zweieinhalb Jahren, endlich ein schriftliches Mietangebot unterbreitet! Nun werden Sören und ich neu rechnen und uns bald wieder mit unseren Genossenschaftsmitgliedern verabreden!

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