Statusbericht Januar 2015

Kürzlich hatte ich Gelegenheit mit dem Wiese-Vorstand Andreas Lübbers über die aktuellen Entwicklungen bei der Wiese eG zu sprechen. Ich hatte länger nichts mehr von dem Projekt gehört und machte mir etwas Sorgen.

Andreas beschreibt die Situation als „herausfordernd“: Während die Planungen auf Seiten der Wiese gut voranschreiten, gibt es beim zukünftigen Vermieter ein Verhältnis zu Vereinbarungen und Terminabsprachen, das optimierbar wäre.

So wurde bereits im Frühsommer vereinbart, dass der Eigentümer bis Mitte November einen auf der Planung der von der WIESE e.G. beauftragten Immobilienentwicklerin Prof. Zippel basierenden Bauantrag einreicht und eine Kostenberechnung vorlegt. Beides ist nicht geschehen. Erst am 23. Dezember 2014 wurde der Bauantrag eingereicht, die Vorlage einer Kostenberechnung lässt jedoch bis heute auf sich warten.

Ohne eine aussagefähige Kostenberechnung können aber weder Geschäftspläne aufgestellt, noch Gelder akquiriert werden. Ebenso sollte noch im vergangenen Jahr ein Mietvertrag unterzeichnet werden. Doch bis auf die Zusendung eines standardisierten Mietvertragfromulars an die Wiese e.G. gab es keinerlei erkennbare Bereitschaft des Eigentümers, eine angepasste und belastbare Vertragsgrundlage für die Anmietung gemeinsam mit der Genossenschaft zu entwickeln. Dadurch ist der Wiese-Vorstand gezwungen, einen Fachanwalt für Mietrecht einzuschalten, was zusätzlich den Zeitplan belastet.

Da jedoch alle anderen Planungen im Verantwortungsbereich der Wiese e.G. gut voranschreiten (Bauplanung, Nutzungskonzept, Mitgliederwerbung etc) und es eine große öffentliche Unterstützung für die Genossenschaft gibt, ist Andreas Lübbers überzeugt, all diese Probleme noch im Januar lösen zu können, um letztendlich das Projekt zielführend voranbringen zu können.

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