Statusbericht Februar 2015

Der Februar 2015 wird als der Mietvertrags-Verhandlungs-Monat in die Geschichte der WIESE eingehen. Anhand des Standard-Mietvertrags der Sprinkenhof GmbH arbeiteten wir uns gemeinsam mit der Vermieterin an allen Spezialthemen für unsere spezielle Nutzung ab. Es waren zähe und harte Verhandlungen – aber am Ende können beide Seiten mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Es wurden Lösungen für sehr komplexe Fragen, beispielsweise zu den Themen Untervermietung (essentiell für uns), Rückbauverpflichtung für die nutzerspezifischen Einbauten (hätten wir gut drauf verzichten können), Mieterhöhungen (darauf auch.;-)) und  Bauphase (wer überwacht wann welche Bauphase, wer nimmt Baumaßnahmen ab, usw.) gefunden.

Der Vor-Vertrag steht und wird am 03.03.2015 unterschrieben. Er ist Grundlage für eine städtische Anschubförderung und Basis für die Kreditverhandlungen mit der GLS-Bank, die als nächstes auf der Agenda stehen. Also: Daumen drücken und Sekt kalt stellen…

 

Statusbericht Januar 2015

Kürzlich hatte ich Gelegenheit mit dem Wiese-Vorstand Andreas Lübbers über die aktuellen Entwicklungen bei der Wiese eG zu sprechen. Ich hatte länger nichts mehr von dem Projekt gehört und machte mir etwas Sorgen.

Andreas beschreibt die Situation als „herausfordernd“: Während die Planungen auf Seiten der Wiese gut voranschreiten, gibt es beim zukünftigen Vermieter ein Verhältnis zu Vereinbarungen und Terminabsprachen, das optimierbar wäre.

So wurde bereits im Frühsommer vereinbart, dass der Eigentümer bis Mitte November einen auf der Planung der von der WIESE e.G. beauftragten Immobilienentwicklerin Prof. Zippel basierenden Bauantrag einreicht und eine Kostenberechnung vorlegt. Beides ist nicht geschehen. Erst am 23. Dezember 2014 wurde der Bauantrag eingereicht, die Vorlage einer Kostenberechnung lässt jedoch bis heute auf sich warten.

Ohne eine aussagefähige Kostenberechnung können aber weder Geschäftspläne aufgestellt, noch Gelder akquiriert werden. Ebenso sollte noch im vergangenen Jahr ein Mietvertrag unterzeichnet werden. Doch bis auf die Zusendung eines standardisierten Mietvertragfromulars an die Wiese e.G. gab es keinerlei erkennbare Bereitschaft des Eigentümers, eine angepasste und belastbare Vertragsgrundlage für die Anmietung gemeinsam mit der Genossenschaft zu entwickeln. Dadurch ist der Wiese-Vorstand gezwungen, einen Fachanwalt für Mietrecht einzuschalten, was zusätzlich den Zeitplan belastet.

Da jedoch alle anderen Planungen im Verantwortungsbereich der Wiese e.G. gut voranschreiten (Bauplanung, Nutzungskonzept, Mitgliederwerbung etc) und es eine große öffentliche Unterstützung für die Genossenschaft gibt, ist Andreas Lübbers überzeugt, all diese Probleme noch im Januar lösen zu können, um letztendlich das Projekt zielführend voranbringen zu können.


Andreas Lübbers zum aktuellen Status

Sag mal, Andreas,
der letzte Eintrag bei Facebook über die Entwicklungen der Wiese ist schon etwas älter. Gibt’s nichts Neues, oder seid Ihr so mit den Verhandlungen beschäftigt?
Tobias

Lieber Tobias,
in der Tat sind wir gerade voll in die Verhandlungen eingebunden.
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Architektur

Parallel zu der Entwicklungen des wirtschaftlichen Konzepts der Wiese eG und der politischen Lobbyarbeit begann die Architekturplanung. Es galt, ein komplexes Raumprogramm umzusetzen. Natürlich ist dies ein sehr dynamischer Prozess, standen doch am Anfang die genauen Bedürfnisse der Nutzer noch nicht fest.

Insofern geben die hier gezeigten Modelle nur einen frühen Entwicklungsstand wieder, dabei unterstreichen sie aber die Ernsthaftigkeit, mit der in der Planung vorangegangen wird.
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