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Requiem für eine Illusion

September 2021 Filmpremiere,  Probenzeitraum WIESE April 2021

Von und Mit: Ben Boresch, César Guiterres, Constanze Hosemann, Joël Vuik, Issiaka Moussa, Lisa Schmalz, Sönke Tams Freier, Pia Davila, Wiebke Kruse

Geige:  Anna Neubert, Akkordeon: Till Marek Mannes, Schlagwerk:  Juliette Sérrie, Posaune:  Chris Lüers, Gitarre: Daniel Molina

Regie: Alicia Geugelin

Dramaturgie: Elise Schobeß

Arrangement:  Steven Tonato

Multimediakomposition :  Dong Zhou

Musikalische Leitung: Martin Schneekloth

Bühnenbild: Letycia Rossi, Anja Cambria

Gestaltung Innenräume · Bente Schneekloth, Bente Heyer, Kira Carstensen, Jana Beckmann

Kostüm: Pia Preuß

Kostümassistenz: Julia Koettritsch, Meret Zürcher

Produktionsleitung, Regieassistenz :  Natalja Starosta

 

Im April entstand – mit Hilfe des WIESE Unterstützungsfonds – eine spannende Produktion unter unserem Dach! Filmpremiere ist  im September 2021 ….hier gibt es schon mal ein paar Impressionen:

Fotos: Natalja Starosta

Wir sind eingeladen, in das Gedankenlabor Jean Genets einzutauchen – dem literarischen Enfant terrible des Frankreichs der 50er Jahre. Wir begegnen den Figuren seiner Dramen und ihrer Sehnsucht nach Wirksamkeit und Anerkennung. Hier werden Rollen gespielt. Jede Robe, jedes Kleid, jede Uniform ist mit gesellschaftlichem Status aufgeladen und lädt ein zum Spiel mit gesellschaftlichen Bildern und deren Macht.

REQUIEM FÜR EINE ILLUSION ist ein begehbares Konzert und Musiktheater. 16 Darsteller*innen aus Gesang, Tanz, Schauspiel sowie Instrumentalist*innen sind verteilt in einem labyrinthischen Raum, in dem sich das Publikum inmitten der Klänge des Mozart-Requiems frei bewegen kann. In dem Versuch, ein Bild vom Tod zu zeichnen, gibt das Requiem Genets Figuren den Weg vor, um die eigene Rolle zu vollenden.

Was ist Realität, was Illusion? Wir lauschen einem polyphonen Abgesang auf das Individuum – und sind am Ende mit der Frage konfrontiert, ob wir uns in jenen Bildern, Rollen und Ritualen wiederfinden können, die, als Illusion entlarvt, dennoch radikal wirkmächtig und somit unsterblich bleiben.